ithlete (Deutschland)

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FAQ's

Frequently Asked Questions

Herzfrequenzvariabilität (Heart Rate Variability – HRV)

Das Grundsatzverständnis der Herzfrequenzvariabilität und der Vermeidung von Übertraining

Ithlete

Die ersten Schritte mit der ithlete HRV-Messung:

Haben Sie schon unsere ‚How to use’-Seite (Verlinkung zur ’How to use – Seite)gelesen? Wenn Sie dennoch weiterhin Fragen haben lesen Sie hier weiter.

Fehlerbehebungen

Haben Sie bei der Nutzung von ithlete Probleme? Vielleicht beschreibt einer der folgenden Überschriften Ihr Problem und liefert Ihnen eine mögliche Lösung.

 

F: Was ist Herzfrequenzvariabilität?

A: Die Herzfrequenzvariabilität (im folgenden HRV) wird als Variation der Herzschläge bestimmt – sowohl im Ruhezustand als auch bei körperlicher Beanspruchung. Entgegen der geläufigen Meinung, schlägt ein gesundes Herz nicht wie ein Metronom, sondern die Zeitspanne zwischen den Schlägen ändert sich ständig in einer rhythmischen Art und Weise. Das Nerven-System ruft diese Veränderungen der zeitlichen Abfolge der Herzschläge hervor, um dadurch die Arbeitsleistung des Körpers effizient zu gestalten. Die Tatsache, dass sich das Nerven-System durch die Herzfrequenzvariabilität ausdrückt, macht das Herz zu einem wundervollen Gradmesser, wie sehr ihr Körper versucht die Ausgeglichenheit zu wahren. Je höher die Varianz zwischen den einzelnen Schlägen, umso besser. Denn das zeigt, dass ihr Körper in der Lage ist schnell auf Beanspruchung zu reagieren. Intensive oder umfangreiche Trainingseinheiten werden ihren Körper beanspruchen und ermüden lassen, was sich dann in einer reduzierten Herzfrequenzvariabilität widerspiegelt. Eine Erholungsphase, die sowohl für eine Verbesserung der sportlichen Leistung (Superkompensation) als auch für den allgemeinen guten Gesundheitszustand entscheidend ist, wird ihren HRV-Wert wieder steigen lassen und dies ist dann ein Zeichen dafür, dass Sie sowohl leistungsfähiger werden als auch Übertraining und Erkrankungen vermeiden.

 

F: Welchen Mehrwert bietet mir die Nutzung der Herzfrequenzvariabilität?

A: Kurz und Bündig: Trainieren Sie schlauer!! Es ist für alle Sportler, manchmal sogar für erfahrene Athleten, äußerst schwer zu beurteilen inwiefern Sie ihren individuellen Trainingsplan gestalten müssen damit sie Unter- oder Übertraining vermeiden. Während Unter Trainiertheit zu enttäuschenden Leistungen führt, kann Übertraining zu einer Vermehrung von Trainingspausen aufgrund von Erkältungen oder anhaltender Erschöpfung führen und im schlimmsten Fall sogar eine sehr lange Verletzungspause nach sich ziehen. Durch die Messung der Herzfrequenzvariabilität können wir Ihnen mit der ithlete HRV App Empfehlungen geben, wann Sie trainieren sollten, wie hart Sie trainieren sollten und wann Sie sich besser ausruhen sollten. Ihtlete hilft Ihnen also anhand der gemessenen HRV-Werte Ihren Trainingsplan individuell zu gestalten, damit Sie schlauer trainieren!

 

F: Was ist der Unterschied zwischen der Herzfrequenzvariabilitäts-Messung und einer einfachen allmorgendlicher Pulsmessung?

A: Die allmorgendliche Messung des Ruhepuls ist ein klassischer Test dafür, ob mein Körper gestresst ist und Erholung braucht oder nicht. So indiziert ein leicht erhöhter morgendlicher Ruhepuls, dass Sie etwas langsamer machen sollten. Diese Aussage ist so aber leider nicht korrekt, da eine Änderung des Ruhepuls keine signifikantes Aussage darüber erlaubt inwiefern sich Ihr Körper von der letzten Belastung erholt hat oder nicht. Schließlich wird die Herzfrequenz noch von mehreren weiteren Faktoren beeinflusst, sodass es äußerst schwierig ist Aussagen darüber zu treffen wann Änderungen der Herzfrequenz signifikant genug sind um Maßnahmen hinsichtlich der Trainingssteuerung zu ergreifen.
Eine Messung der Herzfrequenzvariabilität mit ithlete ist sensibler und vor allem präziser als eine allmorgendliche Pulsmessung und wurde dazu entwickelt Ihnen persönliche, objektive Entscheidungskriterien für die Trainingssteuerung an die Hand zu geben.
Wenn Sie jedoch trotzdem beide Verfahren direkt miteinander vergleichen wollen, beachten Sie bitte, dass ein hoher HRV-Wert gut ist, da es für eine gute Erholung steht, während ein erhöhter Ruhepuls schlecht ist und ein Zeichen für ein Erschöpfungssyndrom sein kann.

 

F: Wer nutzt die Herzfrequenzvariabilität wofür?

A: HRV wird seit vielen Jahren in Krankenhäusern verwendet, um zumeist sehr kranken Patienten zu helfen deren Herz sehr regelmäßig schlägt. HRV wird aber auch schon seit Jahrzehnten von Profisportlern sämtlicher Sportarten benutzt um Ihre Trainingsbeanspruchung zu beurteilen und Ihren körperlichen Zustand vor einem anstehenden Spiel oder Wettkampf abzuschätzen. HRV wird aber auch sehr intensiv in der sportwissenschaftlichen Forschung verwendet, um die körperliche Anpassung auf Belastung im Hinblick auf eine Leistungssteigerung einzuschätzen. Hierbei wurden HRV-Analysen durch Verwendung einer speziellen Software und ausschließlich unter Aufsicht des Trainers erstellt, da hierfür ein sportwissenschaftliches Hintergrundwissen von Nöten war. Diese Messsysteme waren sehr teuer und die Messung an sich äußerst komplex.
Ithlete ist eine revolutionäre App, welche es erlaubt eine Überwachung der Herzfrequenzvariabilität allen zur Verfügung zu stellen, sodass die Vorteile eines Trainings anhand der HRV jedem Besitzer eines Smartphones, iPods oder iPads zuträglich werden.

 

F: Warum ist Übertraining unter Ausdauersportlern (Läufern, Radsportlern und Triathleten) ein oft falsch verstandenes bzw. ignoriertes Konzept?

A: Dies geschieht, weil die überwiegende Mehrheit der Ausdauersportler sich der Tatsache verweigert, dass man durch das Training alleine die Form nicht verbessern kann. Eine bessere Form erzielt man nur in der Kombination von Training mit den richtigen Erholungsphasen. Der Schwerpunkt liegt daher immer auf der Maximierung der Trainingsszeit und der entsprechenden Intensivierung, um dem Körper den größtmöglichen Reiz zur Anpassung zu geben. Das funktioniert aber nur, wenn der Körper die ausreichende Zeit zur Anpassung und Erholung erhält, bevor die nächste Trainingseinheit erfolgt. Neben der ausreichenden Zeitspanne braucht der Körper auch weitere Hilfen, um sich vollständig erholen zu können. Wichtig sind dabei vor allem ausreichend guter Schlaf, gute Ernährung und die Reduzierung von negativem Stress.

 

F: Was sind die Symptome bzw. Warnsignale im Zusammenhang mit Übertraining?

A: Die meisten Trainer nehmen einen Leistungsabfall des Athleten, trotz fortlaufenden Trainings, als verlässlichen Indikator für ein Übertraining. Zusätzlich dazu sind Müdigkeit, Gemütsschwankungen und ungewöhnliches Essverhalten Zeichen eines sich anbahnenden Übertrainings. Übertraining wird durch die Kombination von zu hoher physischer Belastung bei fehlender ausreichender Erholung innerhalb eines bestimmten Zeitraums (meistens innerhalb von ein paar Wochen) hervorgerufen. Es entwickelt sich von einer funktionellen Überbelastung (das Prinzip der Trainingsüberbelastung) über eine nicht funktionelle Überbelastung (wenn der Körper sich nicht mehr schnell genug erholen kann) zu einem sogenannten sympathischen Übertraining. Diese Phase kann manchmal an einem überhöhten Ruhepuls bei der morgendlichen Pulsmessung erkannt werden. Der sympathische Teil des Nervensystems wird oft als der „Kampf oder Flucht” Teil des Nervensystems bezeichnet, da dessen Aufgabe darin besteht unseren Körper auf eine Kampf oder Fluchtreaktion vorzubereiten. Dazu gehört auch die Produktion von stimulierenden Hormonen wie Adrenalin und Cortison. Unser Körper ist nicht dafür geschaffen diese Hormone über einen längeren Zeitpunkt in überhöhter Form zu dulden, da diese Überdosierungen u.a. Herzkrankheiten hervorrufen können. Leider versuchen viele Athleten in dieser Phase trotzdem weiter zu stark zu trainieren und kommen somit in ein parasympathisches Übertraining bei dem die Kampf- oder Fluchthormone aufgebraucht sind und man in einen Erschöpfungszustand gelangt.

 

F: Erlaubt die richtige Anwendung eines Herzfrequenzmonitors eine richtige Trainingsdosierung?

A: Voraussetzung ist, dass der Athlet seine individuellen aeroben und anaeroben Herzfrequenzzonen kennt. Die Verwendung eines Herzfrequenzmonitors (HRM) während des Trainings kann helfen das Basistraining nicht in den anaeroben Bereich kommen zu lassen. Ein von Athleten häufig gemachter Fehler (besonders von Athleten ohne Trainerbetreuung).

 

F: Kann man den morgendlichen Ruhepuls als Maßstab für den Gesundheitszustand und der Fitness verwenden?

A: Die Messung des Ruhepulses kann auf 2 verschiedene Dinge hinweisen. Zum einen geht man bei einem Ruhepuls von unter 60 Schlägen pro Minute von einem sportlichen Individuum aus (viele Top-Radsportler haben einen Ruhepuls von unter 30 Schlägen pro Minute!). Zum anderen kann man durch die tägliche Messung Abweichungen erkennen, die auf einen erhöhten Ruhepuls hinweisen, der wiederum Ausdruck eines sympathischen Übertrainings sein kann. Allerdings bewegen sich diese Abweichungen oft nur im Bereich von 2-3 Schlägen pro Minute, so dass eine zuverlässige Aussage nur schwer zu erkennen ist. Ein anderes Problem ist, dass Ausdauerathleten sehr schnell in den Zustand eines parasympathischen Übertrainings gelangen können, bei dem der damit in Verbindung stehende gesenkte Morgenpuls fälschlicherweise als verbesserte Fitness angesehen werden kann!

 

F: Bietet die Herzfrequenzvariabilität eine genauere Bewertung als der Ruhepuls?

A: Im Gegensatz zur allgemeinen Annahme schlägt das Herz nicht wie ein Metronom immer im gleichen Takt. Der Herzschlagrhythmus variiert aufgrund der Informationen, die das Herz vom Nervensystem erhält. Anders als beim Ruhepuls, der uns nur das Gesamtergebnis des Zusammenspiels der Teile des Nervensystems liefert, verschafft uns die Herzfrequenzvariabilität (Heart Rate Variability - HRV) einen direkten Einblick in die einzelnen Bereiche des Nervensystems. Im Gegensatz zum Ruhepuls ist eine hohe Herzfrequenzvariabilität eine gute Sache. Durch regelmäßige Messungen kann man Veränderungen des Gleichgewichtszustands zwischen dem sympathischen (Kampf oder Flucht) und dem parasympathischen (Ruhe und Erholung) Teil erkennen, die schon im Frühstadium auf ein Übertraining hinweisen können.

 

F: Wie funktioniert das ithlete?

A: Das ithlete ist eine App für das iPhone und dem iPod touch, die es, zusammen mit dem ithlete ECG Receiver (Empfänger) und einem handelsüblichen Brustgurt, der Athletin oder dem Athleten jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen ermöglicht, eine einfache 60 Sekunden Messung der eigenen Herzfrequenzvariabilität (HRV) vorzunehmen. Jedes einzelne Ergebnis wird dann mit einer individuell gültigen Messbasis verglichen, um entsprechende Trainingsempfehlungen für diesen Tag zu ermitteln. Diese Empfehlungen können von „normal trainieren” über „leichtes Training” bis hin zu „Pause einlegen” variieren. Langfristige Trendindikatoren helfen dann bei der Bestimmung der aeroben Fitnessentwicklung die Aufschlüsse für die individuelle Trainingsgestaltung liefern: Funktioniert das eigene Programm oder muss ich Veränderungen vornehmen.

 

F: Wie lange dauert es bis man nach der Erfassung der eigenen HRV mit Hilfe des ithlete bemerkbare Trainingserfolge erkennen kann?

A: Eine Woche nachdem die Messbasis ermittelt wurde, kann man schon erste Resultate erkennen. Man weiß dann, wie der Körper während und nach dem Training auf bestimmte Trainingsreize reagiert. Während der Ermittlung der Messbasis sollte ein Aufwärtstrend bei der HRV erkennbar sein, die eine Verbesserung der aeroben Fitness signalisiert. Diese Verbesserung schlägt sich dann auch mit hoher Wahrscheinlichkeit in einer verbesserten Form während der Wettkampfsaison nieder.

 

F: Gibt es zusätzliche Vorteile?

A: Wenn man seine eigene HRV kennt, kann man die Reaktion des Körpers auf jede einzelne Trainingseinheit objektiv messen. Oft geht das mit einem entsprechenden Körpergefühl und anderen Maßgaben konform, aber es wird Zeiten geben, an denen das ithlete, trotz eines guten Wohlbefindens, signalisiert, dass man kürzer treten oder sogar eine Pause einlegen sollte. Man wird dann feststellen, dass man beim nächsten mal umso besser trainieren kann. Andererseits kann man sich etwas müde fühlen während die ithlete-Werte eine Trainingseinheit empfehlen, die einem wiederum danach besser fühlen lässt. Einer der großen Vorteile ist die Tatsache, dass man seine Leistung kontinuierlich, ohne eine Erhöhung der Verletzungs- oder Krankheitsanfälligkeit, verbessern kann. Die meisten Verletzungen treten bei einer Ermüdung des Körpers auf. Durch die Vermeidung einer Überbelastung kann man dieses Risiko minimieren. Durch das Befolgen der ithlete-Empfehlungen kann man das Training auch abwechslungsreicher gestalten und eine bei Ausdauerathleten oft vorhandene Trainingsmonotonie aufbrechen. Weil die HRV viel sensibler reagiert als der Ruhepuls, liefert sie eine viel frühere Rückmeldung eines sich anbahnenden Übertrainings. Außerdem kann man zum ersten mal die Reduzierung des Trainingsumfangs vor einem Wettkampf perfektionieren und den Anstieg des HRV zum richtigen Zeitpunkt optimieren.

 

F: Welche Korrelationen gibt es zwischen der ithlete/Herzfrequenzvariabilität und der Trainingsüberwachungen mit einem Herzfrequenzmonitor?

A: Am interessantesten ist das Verhältnis zwischen der Trainingsintensität, die durch einen Herzfrequenzmonitor während der Belastung gemessen wird, und der daraus resultierenden Müdigkeit, die durch das ithlete ermittelt wird. Ein Lauf von ca. einer Stunde bei dem unterhalb der anaeroben Schwelle gelaufen wird, hat keine große Müdigkeit zur Folge, während der Körper nach einem Lauf mit anaeroben Intervallen von bis zu 30 Minuten eine größere Erholungsphase benötigt. Dies spiegelt sich in einem signifikanten Sinken der HRV am nächsten Morgen mit der daraus resultierenden ithlete Empfehlung an diesem Tag etwas weniger zu trainieren wider.

 

F: Gibt es wissenschaftliche Studien der HRV mit Triathleten, Läufern und Radsportlern?

A: Ja. Die HRV wurde oft in wissenschaftlichen Studien mit professionellen Radsportlern und führenden Ironman Triathleten untersucht, die zu dem Ergebnis führten, dass die HRV ein sensibler Indikator für eine aktuelle und angesammelte Ermüdung ist. In den letzten 2 Jahren gab es eine Vielzahl von Sportstudien, die in anerkannten Publikationen veröffentlicht wurden, die eine Korrelation zwischen einer erhöhten HRV und verbesserten Wettkampfergebnissen herstellen. Dies ist ein Bereich, der auch in Zukunft weiter im Fokus stehen wird!

 

F: Wer benutzt ithlete?

A: Das Spektrum an ithlete Nutzer ist äußerst breit. Von Fußballklubs aus der englischen Premier League und Olympioniken über persönlichen Trainern und Amateursportlern bis hin zu Personen die sich einfach nur fit uns gesund bleiben oder werden wollen.  Ganz egal was für ein Leistungstand, ithlete hilft Ihnen bei der Optimierung ihres Trainings und ihrer Leistungsfähigkeit.

Aber ithlete kann auch im Stressmanagement und somit im Gesundheitsbereich eingesetzt werden. Beispielweise im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung zur Verminderung der Krankheitstage durch Reduzierung der Herzanfallgefahr.

 

F: Welche Ausrüstung brauche ich, um loszulegen?

A: Um mit ithlete loszulegen brauchen Sie:

  • Ein kompatibles Smartphone oder Tablet
  • Die ithlete HRV App
  • Ein kompatibler Brustgurt Pulsmesser & ithlete EKG-Empfänger ODER einen Bluetooth smart Pulsmesser ODER einen ithlete Fingersensor.

 

F: Welche mobile Endgeräte sind mit ithlete kompatibel?

A: Apple:

 iOS 4.3 und höher wird benötigt wie beispielsweise iPhone 3 GS, 4, 4S, 5 / iPod touch 3, 4, 5 / Alle iPad Modelle

 Android:

  • Samsung Galaxy S, S2, S3
  • Samsung Galaxy Note
  • Samsung Galaxy Nexus
  • HTC Desire, Desire S, HD
  • HTC Thunderbolt
  • Motorola Droid Razr
  • Motorola Droid Bionic
  • HTC Evo 4G
  • HTC G2
  • HTC Rezound
  • HTC Vision
  • SEMC Xperia X10
  • Asus Nexus 7
  • ... viele weitere Modelle!! Wenn Sie ithlete auf einem anderen Gerät getestet haben, das wir hier nicht aufgeführt haben lassen Sie uns das bitte wissen damit wir das in unsere Liste aufnehmen können. 

Wir empfehlen den Gebrauch von ithlete mit Android basierten Tablet Geräten wie dem Samsung Galaxy oder dem Nexus 7. Wir hoffen Ihnen dies bald anbieten zu können.

 Einige neuere Samsung-  und HTC – Modelle erfordern zum Gebrauch mit ihtlete einen modifizierten Empfänger – das neue Modell an EKG-Empfängern, das wir verkaufen ist für die Verwendung der oben aufgelisteten Android- und Apple-Geräte universell verwendbar.

 

F: Welche Brustgurt Pulsmesser sind ithlete kompatibel?

A:Bluetooth smart Pulsgurt:

Wir empfehlen die Verwendung des Cardiosport Blue Brustgurt Pulsmesser  für den Einsatz mit den kompatiblen Endgeräten. Bei den Apple Geräten wird die Bluetooth Funktion aber lediglich von den neusten Modellen unterstützt (iPhone 4S und iPhone 5, iPad 3 & iPod touch 4).

Bei den Android-Geräten wurde die Bluetooth smart Funktion für App-Entwickler noch nicht freigegeben, obwohl diese Technologie schon in vielen neuen Android-Geräten verbaut wurde. Wir hoffen, dass Google dies schnell ermöglichen wird.

Wir haben auch den Polar H7 sowie den Zephyr HxM Bluetooth smart Brustgurt erfolgreich getestet, beide Modelle sind ithlete kompatibel.

Einige andere Bluetooth smart Brustgurt Modelle wie beispielsweise der Wahoo Blue™ unterstützen bisher noch nicht die Messung RR-Intervalle, sodass diese nicht zur Messung der Herzfrequenzvariabilität verwendet werden können. Unsere Benutzer haben auch berichtet, dass das Viiiva 4i Modell derzeit auch noch nicht kompatibel ist mit ithlete. Wir hoffen hierbei jedoch, dass dieses zukunftsorientierte und fortschrittliche Unternehmen es in der nahen Zukunft für die Messung der Herzfrequenzvariabilität verwendbar macht.

Analoge Brustgurt Pulsmesser:

Wir bei ithlete empfehlen den Gebrauch von Pulsgurten der Firma Cardiosport um eine exakte HRV Messung zu gewährleisten. Natürlich können Sie weiterhin ihren alten, verschwitzten Brustgurt verwenden aber wir empfehlen Ihnen den Kauf eines neuen Cardiosport Brustgurt Pulsmessers, den Sie neben dem Bett deponieren und mit dem Sie Ihre allmorgendlichen HRV-Messungen durchführen. Denn dann brauchen Sie nicht schon am frühen Morgen ihren verschwitzten, alten Brustgurt suchen und anlegen.

Wenn Sie dennoch Ihren bisherigen Brustgurt Pulsmesser verwenden wollen, so ist der ithlete EKG-Empfänger, den Sie für die HRV-Messung unbedingt benötigen, mit den meisten Fitness-Cardio-Marken und Modellen kompatibel.  Hier eine Auflistung der Modelle die nachweislich mit ithlete funktionieren:

  • Polar T31, T34, T61
  • Polar T31 kodiert (inkl. Wearlink)
  • Suunto Dual
  • Nike analog chest transmitter belt
  • Sigma Sport nicht-kodiert
  • Oregon Scientific analog
  • Decathlon Geonaute HRM Brustgurt

Viele Anwender haben uns mit der Frage kontaktiert, ob die Garmin ANT+ Brustgurte kompatibel sind mit dem ithlete EKG-Empfänger; leider müssen wir dies bisher weiterhin verneinen. Wie Studien nachweislich belegt haben, sind ausschließlich die analogen Übertragungsstandards der Firma Polar genau genug um Ihre Herzfrequenzvariabilität zu messen. Aus diesem Grund wurden die ithlete EKG-Empfänger natürlich dahingehend entwickelt diesen Übertragungsstandard zu verarbeiten.

 

F: Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Messung?

A: Wir empfehlen Ihnen aus zwei Gründen die Durchführung Ihrer täglichen ithlete HRV-Messung unmittelbar nach dem Aufstehen am Morgen. Zum Ersten, damit Sie Ihr Trainingspensum für den heutigen Tag aufgrund der gelieferten Daten abstimmen können und zum Zweiten um den Einfluss externer, variabler Faktoren (z.B. Arbeitsstress, Koffein) zu vermeiden.

Hierbei bleibt es aber Ihnen überlassen, ob sie die Messung der HRV-Werte unmittelbar nach dem Aufstehen, quasi noch am Bett, durchführen oder ob sie ihre Werte erst nach Ihrem allmorgendlichen Stretching als Bestandteil ihrer morgendlichen Routine messen.

 

F: In welcher Position (stehend, liegend, sitzend) sollten Sie die Messung durchführen?

A: In erster Linie sind Messungen unter einheitlichen und gleichbleibenden Bedingungen wichtiger als die Frage in welcher Position Sie die Messung durchführen sollen. Daher wählen Sie für die einminütige Messung der HRV-Werte für sich persönlich eine Position in der Sie sich am wohlsten fühlen und für Sie am sinnvollsten erscheint und behalten Sie diese Position bei den nächsten Messungen zu 100% bei. Wenn Sie die Position von Tag zu Tag ändern, dann liefern die Messungen verzerrte Daten, sodass sich dies auf die täglichen Trainingsempfehlungen von ithlete auswirkt.

Wir empfehlen den meisten Anwendern die Messung im Sitzen durchzuführen!!!

Ausschließlich extrem fitten Ausdauersportlern und Athleten mit einem sehr geringen Ruhepuls (unter 50) raten wir dazu die HRV-Messung im Stehen durchzuführen.

Studien zur Herzfrequenzvariabilität zeigten, dass die Ergebnisse der HRV-Messung in Rückenlage (liegend) bei Menschen mit sehr niedrigem Ruhepuls (50 und weniger) stark verzerrt werden. Durch eine Messung im Stehen (aber auch bereits durch aufrechtes sitzen) wird Ihr Puls nun etwas erhöht, da das Herz nun mehr arbeiten muss, denn das Blut muss nun bergauf gepumpt werden. Daher sollten ausschließlich sehr fitte Anwender im Stehen messen.

Aber das Wichtigste hinsichtlich der richtigen Position ist KONSEQUENT zu sein!!!!

 

F: Aufbau einer Grundlinie

A: Als erstes gilt es eine Grundlinie aufzubauen, deshalb empfehlen wir mit den ithlete HRV-Messungen während einer Erholungswoche / Woche mit leichtem Training zu beginnen, wenn dies denn möglich ist.  Dies wäre natürlich nur der Optimal-Zustand, natürlich verstehen wir es, wenn Fitness-Enthusiasten nicht extra aufgrund dem Nutzungsbeginn von ithlete  eine Woche trainingsfrei machen können. Deshalb wäre es schon ideal, wenn Sie extrem harte Trainingseinheiten in der ithlete Startphase vermeiden könnten. Der rollende Durchschnitt bildet die Grundlinie ab, deshalb führt eine körperliche Anpassung an das Training und Verbesserung des Fitnesslevels dazu, dass der Durchschnitt, also die Grundlinie, steigt. Damit wird sichergestellt, dass Ihre tägliche ithlete Trainingsempfehlung immer auf Ihren aktuellen Fitnesstand Bezug nimmt.

Da sich die Grundlinie kontinuierlich anpasst, ist es langfristig gesehen auch kein Problem, wenn Sie in einem übertrainiertem Zustand starten. Falls Sie den Verdacht haben übertrainiert zu sein, dann brauchen Sie in jedem Fall eine Pause und die Richtung der Veränderung der HRV-Werte wird Ihnen aufzeigen, ob entweder Ihr sympathisch Nervensystem übervorteilt war (HRV wird steigen) oder  ob ihr parasymphatisches Nervensystem übervorteilt war (HRV wird sinken).

 

F: Interpretation der ithlete HRV-Messwerte

A: Nach der allmorgendlichen ithlete Messung bekommen Sie das Ergebnis als farblich kodierte Zahl angezeigt (Ihr ithlete HRV-Tageswert). Die Farbliche Kodierung bezieht sich dabei auf die Änderung zur Grundlinie und der empfohlenen Trainingsintensität.

Grün = Sie sind sehr gut erholt und bereit zum trainieren.

Weiß = Nahe an der Grundlinie, trainieren Sie wie gewohnt.

Orange = leichtes Training (aerober Bereich) oder aktive Erholung

Rot = Pause

Des Weiteren bekommen Sie auch Angaben über die wöchentliche und monatliche Veränderung Ihrer HRV-Werte angezeigt.  Dies ermöglicht Ihnen zu erkennen, ob Ihre allgemeine Tendenz eher ansteigt (gekoppelt mit erhöhter Gesundheit und Leistungsfähigkeit) oder abfällt (kann auf Übertraining hindeuten).

 

F: Wie kann ich meine Daten exportieren lassen und wie verwende ich die Export-Datei?

A: Sie können ihre über die ithlete-App erhobene Daten selbstverständlich auch exportieren. Gehen Sie hierfür zur ’Edit-Ansicht’ und hier finden Sie ganz oben auf dem Bildschirm das Feld ’Touch here to export data’. Wenn Sie dieser Aufforderung nachkommen öffnet sich ein neues Fenster (Export Data). Hier haben Sie nun drei verschiedene Möglichkeiten. Zum Ersten können Sie Ihre Daten per E-Mail verschicken , zum Zweiten haben Sie die Möglichkeit ihre Daten mit Dropbox zu teilen oder Sie können Drittens ihre Daten auf ihren ithlete Team Account hochladen.

So können Sie Ihre Daten einem Freund, ihrem Trainer oder sich selbst schicken um die Daten in Ihrem Trainingstagebuch einzupflegen oder einfach nur eine Sicherungskopie zu erstellen.

Die exportierte Datei ist im .csv (comma seperated value) Format und kann in viele Tabellenkalkulationsprogramme wie Excel, Numbers und Open Office importiert werden. Diese Programme werden beim Öffnen der Datei einige grundlegende Formatierungen für Sie vornehmen und so das Datum, die genaue Uhrzeit der Messung, den HRV-Wert, den Ruhepuls,  die empfohlene Indikation, Kommentare, sowie die Angaben zur Schlafqualität als auch zur Trainingsintensität des jeweiligen Tages in separate Spalten setzen.  Die empfohlene Indikation kann natürlich hierbei nicht wie bei der App farblich kodiert werden sondern wird hier anhand von einzelnen Buchstaben kodiert um Ihnen die Trainingsempfehlung für den jeweiligen Tag zu unterbreiten.

G = Grün = Sie sind sehr gut erholt und bereit zum trainieren.

W = Weiß = Nahe an der Grundlinie, trainieren Sie wie gewohnt.

A = Orange (engl. amber) = leichtes Training (aerober Bereich) oder aktive Erholung

R = Rot = Pause

N = Nicht die erste Lesung des Tages = Wird im ithlete Diagramm nicht verwendet

 

F: Welche Reichweite hat der ithlete EKG-Empfänger?

A: Die Reichweite des Empfängers wird durch die Software festgelegt und hängt davon ab welche App Sie benutzen.

ithlete HRV-App:

Für die ithlte HRV-App ist die Reichweite ziemlich kurz (250 - 300 mm). Das ist so beabsichtigt, damit ist nämlich gewährleistet, dass jeder Herzschlag mit dem stärksten Signal gemessen werden kann. Außerdem bleibt deswegen das Handy-Display für die Anwender weiterhin sichtbar, sodass diese der Lungen-Animation zum geführten ein- und ausatmen folgen können.

Precision Pulse:

Für die Precision Pulse App ist die Reichweite höher (800 – 1000 mm). Das ist eine typische Reichweite für analoge Herzfrequenz-Messgeräte, die empfindlich sind gegenüber Störungen. Diese App hat ein automatisches Regelungssystem um Störungen zu minimieren, wenn der Empfänger sich nahe am Körper befindet. Wenn Sie jedoch das Smartphone schnell und abrupt vom Körper weg bewegen, kann es vorkommen, dass das Signal kurzfristig abfällt. Nach zwei bis drei Sekunden ist das Signal dann aber wiederhergestellt. 

 

Die Reichweite hängt aber auch vom Modell und der Qualität des verwendeten Brustgurts ab. Das von uns angeboten Cardiosport Modell aber auch die Polar T31 Modelle weisen nach unserer Erfahrungen die besten Reichweiten auf.

Sollten Sie andauernde Probleme mit der Reichweite haben oder dauerhaften Störungen auftreten so empfehlen wir Ihnen dringend ein Upgrade auf den Cardiosport Bluetooth smart Pulsgurt, natürlich nur unter der Voraussetzung, dass Sie ein dazu kompatibles Gerät ( iPhone 4S, 5 / iPad 3 / iPod Touch 4) besitzen. Dann benötigen Sie nämlich den ithlete EKG-Empfänger nicht mehr.

 

F: Ihren Bluetooth smart Brustgurt Pulsmesser verbinden

A: Um Ihren Bluetooth smart Pulsgurt mit ithlete zu verbinden folgen Sie diesen einfachen Schritten...

  1. Legen Sie Ihren Bluetooth smart Pulsgurt an und stellen Sie sicher, dass die Hautkontakte befeuchtet sind.
  2. Öffnen Sie die ithlete App
  3. Wählen Sie aus der unteren Leiste die ’Edit’-Ansicht aus (rechts unten in der App)
  4. Schalten Sie die Funktion ’Use Bluettoth Smart strap’ an.
  5. Es öffnet sich nun eine Liste mit erkannten Brustgurten, die sich in der Reichweite befinden, bitte wählen Sie hier Ihren Brustgurt aus.
  6. Beim nächsten Öffnen der App wird ithlete automatisch die zuvor verbundenen Bluetooth smart Brustgurte welche sich in Reichweite befinden erkennen und sich mit Ihnen verbinden.

 

F: Das Herzfrequenz Signal wird nicht erkannt

A: Wenn das Herz in der animierten Grafik auf dem Bildschirm nach dem Öffnen der App nicht schlägt und der Puls-Indikator am oberen linken Eck des Bildschirms (’Pulse’) rot bleibt, empfängt die App kein Signal der Herzfrequenz vom Brustgurt. Bitte überprüfen Sie in diesem Fall:

  • Wurde der ithlete EKG-Empfänger (falls Sie weiterhin einen herkömmlichen analogen Brustgurt verwenden) richtig herum (mit der Schrift nach vorne) und komplett in das Smartphone gesteckt. Wenn es richtig einrastet hört man einen kurzes Klicken.
  • Bei dem verwendeten Brustgurt handelt es sich um ein kompatibles Modell (Verlinkung zur Frage der kompatiblen Brustgurte)
  • Stellen Sie sicher, dass die Hautkontakte des Brustgurts befeuchtet sind und dass der Gurt fest aber nicht unbequem an der richtigen Stelle (unterhalb der Brust) sitzt.
  • Der EKG-Empfänger darf sich nicht weiter weg als 25 cm vom Modul des Brustgurts befinden.
  • Einige Android Smartphone Anwender erhalten bei der Verwendung des alten ithlete EKG-Empfängers eine Fehlermeldung, sodass keine Messung möglich ist. Das Problem wird in diesem Video (englischsprachig) thematisiert. Bitte kontaktieren Sie uns wenn dieses Problem bei Ihnen auftaucht, damit wir Ihren EKG-Empfänger gegen einen neuen austauschen können.

 

F: Während der Messung geht das Signal der Herzfrequenz verloren

A: Sollte der Puls-Indikator (’Pulse’) am oberen linken Eck des Bildschirms während der Messung mehr als ein oder zweimal rot werden, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Brustgurt nicht fest genug sitzt oder dass die Hautkonatkte des Brustgurts nicht feucht genug sind oder dass der Brustgurt (oder dessen Batterie) das Ende seiner Nutzungsdauer erreicht hat.

Dieses Video (englischsprachig) zeigt Ihnen wie Sie den Brustgurt korrekt benutzen.

 

F: Unerwartete Werte

A: Erhalten Sie HRV-Werte die deutlich höher oder geringer sind als Sie erwarten?

Warum wird manchmal trotz einem Anstieg des HRV-Werts eine orangefarbige Trainingsempfehlung ausgesprochen?

Im Allgemeinen lässt sich eine Zunahme des HRV-Werts auf eine Erholungsphase zurückführen, vor allem wenn der Anstieg leicht über die Grundlinie (die blaue Linie) führt. Dann fand nämlich eine Superkompensation statt, die ihre Leistungsfähigkeit über den Ausgangswert hinaus steigert.

Gelegentlich kommt es aber auch vor, dass trotz einem Anstieg des HRV-Werts eine orangefarbene Trainingsempfehlung (Orange = leichtes Training (aerober Bereich) oder aktive Erholung) angezeigt wird. Dies kommt daher, dass das System dann eine parasymphatische Einwirkung erkannt hat die um einiges höher liegt als der Ausgangswert der Grundlinie. In Sportarten die von hohem Krafteinsatz gekennzeichnet sind und daher explosive Anstrengungen erfordern, wird diese Art des Anstiegs mit einer temporären Erschöpfung des symphatischen Nervensystems in Verbindung gebracht, sodass nun der parasymphatische Anteil des Regulationssystems des Körpers dominiert und deshalb dessen Einwirkung deutlich höher ist als üblich.

Sinkende HRV-Werte trotz Erholung

Die Herzfrequenzvariabilität ist ein hervorragender Indikator für Stress, aber nicht jeder Stress lässt sich auf eine körperliche Beanspruchung zurückführen. Während Sie sich also vom physischen Stress ausgelöst durch den letzten Trainingsimpuls erholt fühlen und Ihr HRV-Wert trotzdem sinkt, müssen Sie den gesamtheitlichen Stress in Betracht ziehen. Auf die Herzfrequenzvariabilität wirken nämlich sämtliche Stressfaktoren des Körpers ein, also auch psychischer Stress, Arbeitsstress, Freizeitstress, familiärer Stress, starke Beanspruchung des Stoffwechselsystems durch falsche Ernährung usw. Wenn es also beim nächsten Mal vorkommen sollte, dass Sie sich persönlich körperlich dazu  bereit fühlen den nächsten Trainingsimpuls zu setzen, Ihr HRV-Wert jedoch gesunken ist, sollten Sie auf jeden Fall Ihre Ernährung und sämtliche andere Stressfaktoren bei der Deutung des HRV-Werts in Erwägung ziehen.

 

F: Warum erhalte ich bei einer Wiederholung der Messung nicht das selbe Ergebnis?

A: Wenn Sich der HRV-Wert bei der Messwiederholung verringert und/oder Ihr Ruhepuls ansteigt, dann sind Sie nicht genügend entspannt. Die Herzfrequenzvariabilität ist ein empfindliches Maß für Stress und Beanspruchung, sowohl physisch als auch psychisch, und Angespanntheit während der HRV-Messung wird den HRV-Wert senken. Sie müssen sich die HRV-Messung eher als eine Blutdruckmessung als eine Herzfrequenz Bestimmung vorstellen (tatsächlich wird der Herzdruck und die Herzfrequenzvariabilität durch die exakt gleichen Teile des Nervensystems reguliert). Viele von Ihnen haben sicherlich schon von der ’Weißkittelhypertonie’ gehört – davon spricht man, wenn Ihr Blutdruck allein durch die Anwesenheit eines Doktors steigt, allein deshalb weil Sie angespannt oder ängstlich sind. Die selbe Anspannung und Mangel an Entspannung wird auch Ihre Herzfrequenzvariabilität sinken lassen.

Des Weiteren wirkt sich der Atmungsstil auf das Ergebnis der HRV-Messung aus (siehe folgender Abschnitt). Atmen Sie gemäß der Grafik auf dem Bildschirm entspannt ein und aus.

Wenn Sie der Meinung sind, dass die erste, abgespeicherte Messung falsch war empfehlen wir Ihnen dringend die Wiederholung der Messung erst nach einer 5-10 minütigen Pause durchzuführen.  Wenn Sie während einer Messung gestört wurden können Sie diese auch abbrechen (’Stop’) oder erst gar nicht speichern (’Don’t Save’) und wiederholen Sie die Messung einfach.

 

F: Warum beeinflusst die Art wie ich atme meine ithlete Messungen?

A: Die Herzfrequenzvariabilität und die Atmung sind sehr eng miteinander verbunden. Aus diesem Grund haben wir während der Messung eine geschwindigkeitsgeführte Atmungs-Animation der Lungenflügel  in die App eingepflegt. Die Vereinheitlichung der Atmung während sämtlichen Messungen gewährleistet die Beständigkeit der Messung. Die gewählte Atmungsfrequenz basiert auf hoch angesehene Erforschungen über die Auswirkungen der Atemfrequenz auf die Herzfrequenzvariabilität. Einigen ist die Frequenz aber jedoch zu schnell. Natürlich können Sie auch ihre eigene, bevorzugte  Atmungsfrequenz wählen aber sie sollten im Hinterkopf haben, dass die HRV-Messung sehr empfindlich ist. Deshalb sollten Sie ihre gewählte Atemfrequenz während den Messungen ständig beibehalten und nehmen Sie keine HRV-Messungen wenn Sie unregelmäßig atmen.