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HRV-Analyse als bedeutendes Diagnosetool in vielen Gesundheitsbereichen

Die HRV-Analyse hat sich beispielsweise in folgenden Bereichen erfolgreich entwickelt und verfügt großes Potenzial zur weiteren Nutzung:

  •       Gesundheitsvorsorge und Risikofrüherkennung,
  •       Verlaufsprognose und Kontrolle von Erkrankungen,
  •       Effizienzkontrolle von Rehabilitationsmaßnahmen, und
  •       sonstigen medizinischen Interventionen.

 

Krankheiten kommen nie „aus heiterem Himmel“ (auch nicht der plötzliche Herztod!). Sie unterliegen fast immer einem relativ langen Entwicklungsprozess, vor allem die des Herzkreislaufsystems. Wobei in Deutschland mittlerweile alle 90 Sekunden ein Mensch an den Folgen einer Herzkreislauferkrankung stirbt. Für jeden Betroffenen also ein Schrecken, der eigentlich abzusehen ist.

Es gibt zwar eine Reihe von Risikomarkern, die allein oder in Kombination genutzt werden, die Gefährdung für ernste kardiovaskulär bedingte Erkrankungen wie Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, plötzlicher Herztod oder Schlaganfall mit relativ gutem Erfolg vorherzusagen. Hierzu gehören solche wie:

  •       Bluthochdruck,
  •       Diabetes,
  •       Abnormalitäten der Cholesterin- und Triglyzeridwerte,
  •       Entzündungsparameter,
  •       sklerotische Veränderungen der Koronararterien,
  •       Vorhofflimmern und ähnliches.

 

Diese traditionellen medizinischen Risikomarker, auch wenn sie zur regelmäßigen Gesundheitsüberwachung und -vorsorge essentiell beitragen, sind allerdings mit zwei grundlegenden Problemfeldern behaftet. Einerseits markieren sie eine ernsthafte Krankheitsentwicklung sehr spät, nämlich dann, wenn bereits beträchtliche gesundheitliche Veränderungen im Organismus stattgefunden haben (z.B. Diabetes). Der Krankheitsprozess ist hier bereits voll im Gange und nur mit relativ großen Aufwand, wenn überhaupt, reversibel zu gestalten. Wünschenswert wären daher echte Frühindikatoren, die in der Lage sind, sich anbahnende funktionelle Veränderungen als Ursache von Krankheitsprozessen frühzeitig aufzuspüren.

Zweitens wird bei diesen traditionellen Risikomarkern die Verantwortlichkeit an den Arzt verlagert, da die meisten nur mittels Labor- oder instrumentellen Untersuchungen aufzuspüren und zu kontrollieren sind. Und natürlich macht sich die ärztliche Konsultation im pathologischen Entwicklungsprozess notwendig. Hier wäre es sicherlich vorteilhaft, wenn die Patienten oder Gesundheitsorientierten Menschen etwas in der Hand hätten, um Veränderungen ihres Gesundheitszustandes, egal in welche Richtung, regelmäßig und ohne großen Aufwand eigenständig überwachen zu können. Damit könnte sicher nicht nur die Eigenverantwortung, mit langfristig positiven Erfolg für Mensch und Wirtschaft, gestärkt werden, sondern auch die Motivation, einen gesünderen Lebensstil weiterzuverfolgen.

Die HRV-Analyse hat das Potential, beide Anforderungen zu erfüllen. Es kann einerseits das Fenster sein, was Einblicke in die beginnende Spirale aus äußeren und internen Störungen möglich macht. Da die autonom-nervösen Regulationsprozesse in die Kontrolle praktisch aller Körperprozesse involviert ist, könnte eine regelmäßige Messung („Öffnung des Fensters“) frühe Risikozeichen aufspüren (noch bevor sie selbst klinisch bedenkliche Zustände geworden sind), die sich als erste Abnormalitäten in den Regulationsprozessen, mithin in der HRV bemerkbar machen.

Andererseits stehen heute schon Werkzeuge und Technologien zur Verfügung, um dieses Fenster für jeden Interessierten zu öffnen. Die moderne Technik, die fortschreitende Technikaffinität auch der älteren Generation, verbunden mit der Eigenverantwortung, seine Gesundheit rechtzeitig selbst in die Hand zu nehmen, können zu einer starken Reduzierung der Krankheits- und Todesfälle führen, die ihren Ursprung im Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselsystem haben.

Darüber hinaus ist eine Verbesserung der HRV möglich. Durch gezielte und regelmäßige Interventionen („Lüftung“) kann recht schnell ein höheres Niveau für verschiedene HRV-Parameter und damit eine verbesserte Regulation erreicht werden. Ein Umstand, den die Stressspirale aufhalten oder gar umkehren kann. Hier wären insbesondere zu nennen:

  •       Veränderung des Lebensstils (Vermeidung von Nikotin und zuviel Alkohol, Gewichtsreduktion etc)
  •       Bewegung und sportliche Aktivitäten,
  •       Akupunktur,
  •       Medikamente,
  •       Entspannungsverfahren und Biofeedbackverfahren.

 

Auf der Basis der jetzigen, erfolgreich eingeführten Technologie, die sich vor allem auf die Begleitung von sportlichen Aktivitäten fokusiert hatte, arbeitet das ithlete Team (HRV Fit Ltd.) stark an Lösungen für den Gesundheitsbereich. Hier wird ein Ansatz konzipiert, der die einfache Messung im Laufe des Alltags unterstützt sowie unmittelbare Möglichkeiten zum Biofeedback und HRV-Training bereithält. Wie gewohnt, auf preiswerte und mobile Weise.